JEDE REBE HAT IHREN EIGENEN KOPF.

Reben voller Charakter.

Entdecke die Rebsorten, ihre Geschichten und die passenden Weine für deinen Abend.

Welcher Charakter passt zu deinem Abend?

Manche duften nach frischen Äpfeln, andere nach dunklen Beeren. Manche zeigen sich leicht und lebendig, andere kräftig und voller Würze.

Ein vertrauter Name kann der Anfang sein. Oder du probierst etwas, das du noch nie im Glas hattest. Suche nach einer Rebsorte oder ihrem anderen Namen.

A

B

C

D

E

F

G

H

K

L

M

N

P

R

S

T

V

W

X

Z

221 Rebsortenporträts

Zu dieser Suche gibt es kein Porträt. Probiere einen anderen Sortennamen oder entferne die Auswahl.

A

Accent

Accent ist eine seltene deutsche rote Rebe aus Kolor und Chancellor. Ihre dunkle Farbe und ihr eigener würziger Charakter machen neugierig auf eine Sorte abseits der vertrauten Namen.

Acolon

Schwarzkirsche, Brombeere und manchmal ein Hauch Wacholder: Acolon kann tiefrot, fruchtig und angenehm rund auftreten.

Aglianico

Kräftige Struktur, viel Frische und Zeit für Entwicklung: Aglianico gehört zu den großen roten Entdeckungen Süditaliens.

Airén

Blüten, Apfel und ein unkomplizierter Schluck: Airén kann ein frischer Weißwein für den Alltag sein. Ihre Geschichte gehört zu den trockenen Ebenen im Herzen Spaniens.

Albariño / Alvarinho

Pfirsich, Zitrus und ein Hauch Blüte können auf lebendige Säure treffen. In Galicien heißt die Rebe Albariño, im Norden Portugals Alvarinho.

Auch bekannt als Alvarinho

Albarossa

Dunkle Farbe, rote Frucht und viel Struktur: Albarossa zeigt eine jüngere Seite des Piemont.

Alfrocheiro

Brombeere und reife Erdbeere können neben festen, fein wirkenden Gerbstoffen stehen. Alfrocheiro ist eine rote Spezialität mit enger Verbindung zum Dão.

Alicante Bouschet

Dunkle Farbe, ein kräftiger Körper und eine Reise von Südfrankreich nach Portugal: Alicante Bouschet bringt mehr mit als einen spanisch klingenden Namen.

Auch bekannt als Alicante Henri Bouschet

Aligoté

Zitrone, weiße Blüten und eine muntere Säure: Aligoté gehört zu Burgund und verdient sein eigenes Glas. Er hat mehr zu erzählen als seine Rolle im Aperitif.

Ansonica / Inzolia

Ansonica, in Sizilien auch Inzolia oder Insolia, kann duftige Weißweine mit Wärme und Struktur hervorbringen.

Auch bekannt als Inzolia, Insolia

Arinto

Grüner Apfel, Limette und Zitrone: Arinto kann klar und lebendig auftreten. Seine Säure macht ihn in vielen portugiesischen Weinen besonders wertvoll.

Auch bekannt als Pedernã

Arneis

Blüten, Kräuter, helle Frucht und ein feiner Mandelton: Arneis zeigt die weiße Seite des Piemonts mit viel Charme.

Assyrtiko

Assyrtiko verbindet die Kraft warmer Tage mit einer auffallend lebendigen Säure. Ein Weißwein, der am Tisch etwas zu erzählen hat.

Auxerrois

Ein Weißer mit zurückhaltendem Duft und oft milder Säure: Auxerrois ist eine schöne Entdeckung für alle, die im Glas eher Feinheit als großes Parfüm suchen.

Avesso

Pfirsich, Orange, vielleicht etwas Mandel: Avesso kann zeigen, wie gehaltvoll ein Weißwein aus der Vinho-Verde-Region schmecken darf.

B

Bacchus

Ein blumiger Muskatton, helle Frucht und gelegentlich ein überraschender würziger Akzent: Bacchus macht schon beim ersten Riechen neugierig.

Baga

Dunkle Beeren, Pflaume und eine lebendige Säure: Baga kann ein Rotwein voller Kontur sein, der mit der Reife noch gewinnt.

Barbera

Kirsche, Brombeere und eine Säure, die den nächsten Schluck spannend macht: Barbera verbindet saftige Frucht mit Energie.

Bellone

Frische Frucht, manchmal ein feiner herber Nachklang: Bellone gehört zu den weißen Sorten Latiums. Rund um Nettuno kennst du sie vielleicht als Cacchione.

Auch bekannt als Cacchione

Bical

Weich, aromatisch und mit möglichem Pfirsich- oder Aprikosenduft: Bical ist eine weniger bekannte weiße Traube aus Portugals Beiras.

Bijou Noir

Dunkle Farbe, viel Gerbstoff und eher milde Säure: Bijou Noir wurde in Yamanashi gezüchtet. Ein Takahata-Wein zeigt, wie sie sich auch in Yamagata ausdrückt.

Auch bekannt als Bijou-Noir

Blaufränkisch / Lemberger

Kirsche, Waldbeeren, Würze und eine tragende Säure: Blaufränkisch kann zugleich lebendig und fest gebaut sein. In Württemberg begegnet er dir als Lemberger.

Auch bekannt als Lemberger, Blauer Limberger, Kékfrankos

Boal

Trockenfrucht, Würze und Süße mit frischem Gegenspiel: Boal, auch Bual, ist eine Einladung in Madeiras halbsüße Weinwelt.

Auch bekannt als Bual

Bobal

Viel Farbe und Körper, dazu eine lebhafte Frische: Bobal zeigt, wie gut Kraft und Säure zusammenpassen können. In den Höhen von Utiel-Requena findet sie dafür besondere Bedingungen.

Bombino Nero

Eine dunkle Traube mit viel Frische: Bombino Nero ist besonders für Rosé interessant, kann aber auch als zarter Rotwein überraschen.

Bonarda

Frucht und dunkle Farbe machen die argentinische Bonarda einladend. In Italien kann derselbe Name andere Sorten meinen. Die Herkunft hilft, aus dieser Vielfalt die passende Flasche zu finden.

Bourboulenc

Ein Weißwein muss nicht laut duften, um Lust auf den nächsten Schluck zu machen. Bourboulenc zeigt die feinere Seite des französischen Südens.

Brachetto

Blüten, Frucht und oft eine süße, spritzige Art: Brachetto zeigt eine duftige Seite des Piemont.

C

Cabernet

Cabernet kann zu charaktervollen Rotweinen führen. Der kurze Name lässt aber offen, ob Cabernet Sauvignon, Cabernet Franc oder eine Mischung gemeint ist. Ein Blick auf die ganze Bezeichnung lohnt sich.

Cabernet Blanc

Stachelbeere und würzige grüne Töne oder reifere exotische Frucht: Cabernet Blanc kann auf ganz unterschiedlichen Wegen zu einem ausdrucksvollen Weißwein werden.

Cabernet Dorsa

Kirsche, kräftige Farbe und viel Rotweincharakter: Cabernet Dorsa lädt zum Entdecken ein. Seine tatsächlichen Eltern heißen allerdings Lemberger und Dornfelder.

Cabernet Franc

Himbeere, Kirsche, vielleicht ein pflanzlicher oder würziger Ton: Cabernet Franc kann frisch und fein wirken. Er verdient es, auch einmal allein im Mittelpunkt zu stehen.

Cabernet Sauvignon

Schwarze Johannisbeere, markante Gerbstoffe und oft viel Tiefe: Cabernet Sauvignon ist ein Wein für alle, die auch beim Roten gern etwas zu entdecken haben.

Callet

Eine rote Inselrebe mit eher wenig Farbe und viel Raum für Frucht und Blüten: Callet gehört zu den lokalen Sorten Mallorcas.

Camarate

Selten geworden, aber mit eigener Geschichte: Camarate verbindet zwei portugiesische Rebsorten und kann Rotweine mit zurückhaltender Farbe und dem Duft dunkler Beeren liefern.

Auch bekannt als Negro Mouro, Maroto

Canaiolo Nero

Weichheit, Blütenduft und ein runder Zug: Canaiolo Nero gehört zur Geschichte toskanischer Rotweine. Neben Sangiovese hat die Rebe lange mitgestaltet, was später zusammen in die Flasche kam.

Auch bekannt als Canaiolo

Carignan

Frische, Gerbstoff und oft eine kräftige Farbe: Carignan kann ein markanter Begleiter sein. Besonders spannend wird er dort, wo alte Reben und begrenzte Erträge zusammenkommen.

Auch bekannt als Carignano, Cariñena, Mazuelo

Carménère

Kräftige Farbe, würzige Tiefe und eine Herkunftsgeschichte mit überraschender Wendung: Carménère gehört zu Bordeaux und hat in Chile seinen großen Auftritt gefunden.

Carricante

Frische Säure und feine Zitrusblüten: Carricante gehört zu den besonderen weißen Reben des Ätna. In höheren Lagen zeigt er, dass Sizilien auch kühl und klar schmecken kann.

Auch bekannt als Nocera Bianca

Castelão

Johannisbeere, Pflaume und Waldfrucht können auf deutliche Gerbstoffe treffen. Castelão ist ein charaktervoller Roter aus dem südlichen Portugal.

Auch bekannt als Periquita

Catarratto

Zitrus, Blüten und ein kleiner herber Nachklang: Catarratto gehört seit Langem zu Sizilien. Die Bezeichnung Lucido lenkt den Blick auf eine besonders interessante Spielart.

Auch bekannt als Lucido, Catarratto Bianco Lucido, Catarratto Bianco Comune

Cesanese

Rubinrot, duftig und mit samtigem Griff: Cesanese gehört zu den spannenden roten Namen Latiums. Dahinter stehen Cesanese Comune und Cesanese d’Affile, die man auseinanderhalten sollte.

Chardonnay

Zum Fisch darf er klar und frisch sein, zum Ofengericht etwas runder. Chardonnay kann beides. Wo er wächst und wie er ausgebaut wird, gibt seinem Geschmack die Richtung.

Auch bekannt als Morillon

Chenin Blanc

Hell und lebendig, rund und honigduftig oder fein prickelnd: Chenin Blanc beherrscht erstaunlich viele Tonlagen. Loire und Kap erzählen dabei ganz unterschiedliche Geschichten.

Ciliegiolo

Rubinrot, fruchtig und oft angenehm rund: Ciliegiolo bringt eine zugängliche Seite Mittelitaliens ins Glas. Bei seiner Herkunft lohnt ein genauer Blick auf die alten Geschichten.

Cinsault

Frucht, eine zarte Würze und weiche Gerbstoffe: Cinsault bringt eine entspannte Seite in südliche Rotweine und Rosés. Im Weinberg verlangt diese Leichtigkeit klare Entscheidungen.

Auch bekannt als Cinsaut, Ottavianello

Clairette blanche

Apfel, Fülle und manchmal ein feiner herber Zug: Clairette blanche kann stillen Weißwein und Schaumwein. Ihre Geschichte reicht von der Provence bis ans Kap.

Auch bekannt als Clairette, Clairette blanc

Coda di Volpe Bianca

Ein goldener Schimmer, floraler Duft und eine seltenere Rebe aus Kampanien: Coda di Volpe lohnt einen neugierigen Schluck. Schon ihre Trauben erzählen, woher der Name kommt.

Auch bekannt als Coda di Volpe

Códega

Portugals weiße Reben haben viele örtliche Namen. Bei Códega lohnt sich ein genauer Blick: Síria und Códega do Larinho sind verschiedene Sorten, die lange miteinander verwechselt wurden.

Colombard

Grapefruit, exotische Frucht und eine lebhafte Säure: Colombard bringt Schwung in Weißweine aus Frankreichs Südwesten. Seine Familie reicht bis zu Chenin Blanc zurück.

Cortese

Helle Frucht, weiße Blüten und ein feiner Mandelton: Cortese macht Lust auf Fisch, Gemüse und einen frischen weißen Wein.

Corvina

Kirsche, Frucht und eine geschmeidige Seite: Corvina prägt viele der bekanntesten Rotweine aus dem Raum Verona.

Auch bekannt als Corvina Veronese

Corvinone

Würzige Sauerkirsche und Struktur: Corvinone hat in den roten Cuvées der Valpolicella seinen eigenen Anteil am Vergnügen.

D

Dolcetto

Frucht, ein geschmeidiger Schluck und manchmal ein feiner Mandelton im Nachhall: Dolcetto ist eine schöne Begegnung mit dem Piemont.

Domina

Sauerkirsche, Zwetschge und dunkle Beeren können im Glas zusammenfinden. Domina bringt häufig Körper und deutliche Gerbstoffe mit.

Dornfelder

Sauerkirsche, Brombeere, Holunder: Dornfelder kann saftige Frucht zeigen oder mit Holz und Gerbstoffen einen kräftigeren Auftritt bekommen.

E

Elbling

Zarter Apfelduft und lebendige Frische: Elbling zeigt, wie viel Freude in einem leichten Weißwein liegen kann. Auch als Sekt hat die alte Rebe ihren Platz.

Encruzado

Feine Blüten, etwas Zitrus und eine tragende Struktur: Encruzado kann ein weißer Wein sein, dem du gern etwas Zeit schenkst.

Espadeiro

Himbeere, Walderdbeere und eine feine Säure: Espadeiro ist eine der roten Sorten der Vinhos Verdes und besonders für lebendige Rosés interessant.

F

Falanghina

Apfel, Blüten und manchmal ein Hauch tropischer Frucht: Falanghina kann sehr einladend sein. Im Sannio bekam der alte Name seit den 1970er-Jahren neuen Schwung.

Fernão Pires

Limette, Mandarine, Blüten und Kräuter können sein Bukett prägen. Fernão Pires gehört zu den weißen Trauben Portugals und zeigt gern seine aromatische Seite.

Auch bekannt als Maria Gomes

Fetească Neagră

Pflaume, dunkle Beeren und ein samtiger Eindruck: Fetească Neagră lädt dazu ein, Rumäniens rote Weine näher kennenzulernen.

Fiano

Weiße Frucht, Blüten und mit der Reife manchmal Haselnuss: Fiano ist einer der großen weißen Namen Kampaniens. Rund um Avellino ist seine Geschichte besonders eng verwurzelt.

Frappato

Blüten, Gewürz und rote Frucht bei eher heller Farbe: Frappato zeigt eine besonders duftige Seite Siziliens.

Freisa

Freisa kann Himbeere, spürbare Säure und reichlich Gerbstoff verbinden. Eine piemontesische Rebe, die mehr als einen Stil beherrscht.

Friulano

Rund, trocken und oft mit einer feinen Mandelnote: Friulano ist ein Weißwein für einen gedeckten Tisch. Sein früherer Name Tocai Friulano führt bis heute leicht auf die falsche Fährte.

Auch bekannt als Tocai Friulano, Tai, Sauvignonasse

Frühburgunder

Kirsche, dunkle Beeren und feine Würze: Frühburgunder kann samtig und gehaltvoll schmecken. Seine frühe Reife erzählt nur den Anfang seiner Geschichte.

Auch bekannt als Blauer Frühburgunder, Pinot Madeleine

Furmint

Trocken und geradlinig oder golden und süß: Furmint kann beides. Seine lebendige Säure verbindet die unterschiedlichen Gesichter Tokajs.

G

Gaglioppo

Gaglioppo ist eng mit Cirò verbunden. Die rote Rebe kann rubinfarbene Weine mit spürbarem Gerbstoff und Reifepotenzial liefern.

Gamay

Himbeere, Kirsche, manchmal Blüten oder Pfeffer: Gamay kann sofort Freude machen und dennoch überraschend viel Tiefe entwickeln. Im Beaujolais zeigt er seine ganze Spannweite.

Garganega

Weiße Blüten, Apfel oder eine Spur Mandel: Garganega muss nicht laut duften, um ein sehr schönes Glas Weißwein zu ergeben.

Auch bekannt als Grecanico Dorato

Gelber Muskateller

Intensiver Muskatduft, Frucht und ein feiner Säurezug: Gelber Muskateller ist eine Rebe mit vielen Ländernamen. Moscato Bianco und Muscat à petits grains blancs gehören dazu.

Auch bekannt als Moscato Bianco, Muscat à petits grains blancs, Muscat de Frontignan, Frontignac

Gewürztraminer

Rosen, Blüten, manchmal eine Spur Bitterorange oder Quitte: Gewürztraminer ist etwas für Abende, an denen der Wein ruhig eine deutlich hörbare Stimme haben darf.

Glera

Weiße Blüten, Birne, grüner Apfel und Zitrus: Glera gibt Prosecco seine vertraute fruchtige Richtung. Ihre Geschichte reicht weiter zurück als der erste Aperitivo des Abends.

Godello / Gouveio

Zitrus, Pfirsich und gelegentlich etwas Anis: Godello kann lebendig und voll zugleich ausfallen. In Portugal begegnet dir dieselbe Rebe als Gouveio.

Auch bekannt als Gouveio

Goldmuskateller

Goldmuskateller duftet nach Muskat, Zitrus und Orangenblüten. In Südtirol zeigt er sich als trockener Aperitifwein ebenso wie als konzentrierte süße Spezialität.

Auch bekannt als Moscato Giallo

Goruli Mtsvane

Goruli Mtsvane ist eine weiße georgische Rebe. Ihre duftigen, eher leichten Weine können Blüten, Limette und zarte Honignoten zeigen.

Graciano

Kleine dunkle Beeren, viel Duft und eine tragende Säure: Graciano kann einem Rotwein erstaunliche Spannung geben. In Rioja hat sie gerade neben Tempranillo ihren festen Platz.

Grauburgunder

Birne, ein wenig Nuss, geschmeidige Fülle: Grauburgunder fühlt sich beim Essen ebenso wohl wie beim langen Gespräch danach.

Auch bekannt als Pinot Gris, Pinot Grigio, Grauer Burgunder, Ruländer

Greco

Greco führt zu interessanten Weißweinen Süditaliens. Zwischen Kampanien und Kalabrien stehen dahinter verschiedene Reben, die man mit einem Blick auf die Herkunft besser kennenlernt.

Greco di Tufo

Aprikose, frische Säure und ein festerer Zug am Gaumen: Greco di Tufo kann einen ganzen Abend tragen. Seine Geschichte gehört zu den Hügeln der Irpinia und zu Wegen, auf denen der Wein weiterreiste.

Grenache Blanc / Garnacha Blanca

Fülle, Frucht und ein langer Nachklang können seine Stärke sein: Grenache Blanc bringt eine südliche weiße Note ins Glas, in Spanien als Garnacha Blanca.

Auch bekannt als Garnacha Blanca

Grenache / Garnacha

Rote Beeren, ein wenig Pfeffer und häufig ein großzügiger Schluck: Grenache kann solo glänzen, Cuvées tragen und ebenso gut als Rosé überraschen.

Auch bekannt als Garnacha, Cannonau

Grenache Gris

Rund, fruchtig und eher mild in der Säure: Grenache Gris ist eine weniger bekannte Verwandte des roten Grenache mit eigenem Platz in südlichen Weinen.

Grillo

Zitrusduft, weiße Blüten und ein würziger Zug: Grillo bringt eine frische Seite Siziliens ins Glas. Seine Verbindung zu Marsala erzählt zugleich von einem kräftigeren Kapitel.

Grolleau

Rosé, Schaumwein und geschmeidiger Rotwein: Grolleau bringt die leichtere Seite der Loire ins Glas. Dort begegnet sie dir auch als Groslot.

Auch bekannt als Groslot

Groppello

Am westlichen Gardasee gehört Groppello zum vertrauten Bild. Die dicht sitzenden dunklen Beeren können rote Weine und feine Rosés mitprägen, oft zusammen mit anderen regionalen Sorten.

Gros Manseng

Reife und Frische können zusammengehören: Gros Manseng sammelt viel Zucker und bewahrt zugleich eine deutliche Säure. Das öffnet die Tür zu trockenen und süßen Weißweinen.

Grüner Veltliner

Ein wenig Würze, frische Frucht und dann dieser lebendige Schluck: Grüner Veltliner kann leichtfüßig wirken und beim nächsten Glas erstaunlich viel Tiefe zeigen.

Gutedel / Chasselas

Ein zarter Apfelton, milde Säure und viel Platz für das Essen: Gutedel lädt zum ruhigen Genießen ein. In der Schweiz heißt dieselbe Rebe Chasselas.

Auch bekannt als Chasselas, Fendant

H

Huxelrebe

Maracuja und Mango können in ihrem Duft auftauchen. Huxelrebe ist eine seltenere Einladung, die aromatische Seite deutscher Weißweine kennenzulernen.

K

Kerner

Frucht, ein feiner Muskatton und lebendige Frische: Kerner kann ein aromatischer Begleiter sein. In Südtirol fühlt er sich sogar in sonnigen, hohen Lagen wohl.

Kisi

Kisi ist eine weiße Rebe aus Kachetien. Ihre Weine reichen von duftig hell bis zu bernsteinfarbenen Ausführungen.

Koshu

Zarte Zitrusfrucht, eine frische Linie und viel Raum fürs Essen: Koshu zeigt eine feine Seite japanischer Weißweine.

Kotsifali

Kotsifali bringt reife Frucht, Würze und eher sanfte Gerbstoffe mit. Auf Kreta spielt sie ihre Stärken oft in Cuvées aus.

L

Lagrein

Kirsche, Veilchen, Beeren und samtige Fülle: Lagrein ist ein Südtiroler Rotwein mit festem Charakter. Seine Rosé-Version heißt dort Kretzer.

Lambrusco

Von heller, duftiger Frische bis zu dunklerem, griffigem Rot: Lambrusco ist eine Welt verschiedener Reben. Es lohnt sich, zwischen den Perlen auch auf Herkunft und Sorte zu achten.

Lambrusco Marani

Lambrusco Marani kann rote Frucht und duftige Frische in einen Perlwein bringen. Die Rebe gehört nach Reggio Emilia und Modena, wo sie oft mit anderen Lambruschi zusammenspielt.

Lambrusco Salamino

Dunkle Farbe, Frucht und lebhafte Säure: Lambrusco Salamino bringt viel Eigenart in die roten Perlen der Emilia. Sein Name verrät etwas über die Form seiner Trauben.

Listán Negro

Rote Beeren, gelegentlich würzige Anklänge und Weinberge mit alten Reben: Listán Negro lädt dazu ein, die Kanaren jenseits ihrer weißen Weine kennenzulernen.

Loureiro

Orangenblüte, Akazie, Lindenblüte und zarte Frucht: Loureiro zeigt die duftige Seite des portugiesischen Nordens, ohne auf Frische zu verzichten.

M

Macabeo / Viura

Als Viura prägt sie die weiße Rioja, als Macabeo oder Macabeu begegnet sie dir andernorts. Frischer junger Wein und gereifter Holzfassstil gehören beide zu ihren Möglichkeiten.

Auch bekannt als Viura, Macabeu

Malbec

Pflaume, rote und dunkle Frucht, manchmal Veilchen: Malbec kann weich empfangen und trotzdem ein festes Gerüst besitzen. Seine beiden großen Weinwelten lohnen einen Vergleich.

Auch bekannt als Côt

Malmsey

Reich, weich und süß: Malmsey führt zu den Malvasia-Weinen Madeiras. Der Name bezeichnet einen Weinstil und keine einzelne Rebsorte.

Malvasia

Blumig, frisch, süß oder dunkel und samtig: Malvasia ist keine einzige Rebe mit einem festen Geschmack. Hinter dem Namen steht eine weite Welt sehr verschiedener Sorten und Weine.

Malvasia Nera

Rund, körperreich und mit eher sanfter Säure: Die apulische Malvasia Nera zeigt eine andere Seite des großen Malvasia-Namens. Oft begegnet sie als Partnerin von Negroamaro.

Manto Negro

Reife Frucht, Granatapfel und pflanzliche Nuancen: Manto Negro zählt zu Mallorcas lokalen roten Sorten und zeigt sich häufig in Cuvées.

Auch bekannt als Mantonegro

Manzoni Bianco

Riesling und Weißburgunder stehen hinter Manzoni Bianco. Die italienische Kreuzung verbindet eine frische Säure mit feinen Blüten- und Fruchtanklängen.

Auch bekannt als Incrocio Manzoni 6.0.13

Manzoni Moscato

Ein seltener Name für eine rote Kreuzung: Manzoni Moscato kann duftige Roséweine und Schaumweine ergeben. Ihre genaue Kennung lautet 13.0.25.

Auch bekannt als Incrocio Manzoni 13.0.25

Marsanne

Marsanne kann Fülle, feine Blüten und mit der Reife nussige Töne ins Glas bringen. Von der nördlichen Rhône führte ihr Weg bis nach Australien.

Marzemino

Veilchen, dunkle Frucht und ein leicht herber Ausklang: Marzemino besitzt einen eigenen Ton. Im Trentino ist die Rebe fest verwurzelt, und in Mozarts Don Giovanni bekam sie einen berühmten Auftritt.

Mauzac

Apfel und manchmal Birne im Duft: Mauzac besitzt eine vertraut wirkende Frucht und kann dennoch überraschen – als stiller Wein ebenso wie mit feinen Perlen.

Melon de Bourgogne

Frisch, fein und eher leise im Duft: Melon de Bourgogne ist die Rebe des Muscadet. Rund um Nantes hat er einen besonders passenden Platz gefunden.

Auch bekannt als Melon B, Melon Blanc

Mencía

Rote und schwarze Waldbeeren, Duft und ein geschmeidiger Zug: Mencía lädt zum Entdecken ein. Zwischen Bierzo und den galicischen Weinbergen zeigt sie unterschiedliche Gesichter.

Merlot

Pflaume, Kirsche, ein runder erster Schluck: Merlot kann sehr zugänglich sein. Wer genauer hinschmeckt, entdeckt dahinter aber weit mehr als weiche Frucht.

Monastrell / Mourvèdre

Aromatisch, tanninreich und oft mit viel Struktur: Monastrell ist kein Wein für hastige Urteile. In Frankreich heißt dieselbe Traube Mourvèdre – und trägt dort ebenfalls große südliche Geschichten.

Auch bekannt als Mourvèdre, Mataro

Monica

Brombeere, Kirsche, feine Würze und eine warme, weiche Art: Monica ist eine rote Entdeckung aus Sardinien.

Montepulciano

Dunkle Kirsche, kräftige Farbe und ein großzügiger Schluck: Montepulciano hat an Italiens Adriaseite ein besonderes Zuhause. In den Abruzzen gehört er fest zur Landschaft.

Morio-Muskat

Eine feine Muskatnote, Zitrone oder Holunderblüte und eine lebendige Säure: Morio-Muskat hat seinen eigenen Duft im deutschen Weinberg.

Moschofilero

Rosenblätter, Zitrus und ein leichter Schritt: Moschofilero bringt duftige Weißweine mit lebendiger Säure ins Glas.

Mtsvane Kakhuri

Apfel, Aprikose, Zitrus und ein Hauch Kräuter: Mtsvane Kakhuri zeigt eine lebendige weiße Seite Georgiens.

Auch bekannt als Mtsvane

Müller-Thurgau / Rivaner

Ein wenig Blüte, helle Frucht und eine eher milde Säure: Müller-Thurgau lädt zum unkomplizierten Entdecken ein. Als Rivaner zeigt er sich oft besonders frisch und jugendlich.

Auch bekannt als Rivaner

Muscadelle

Blüten, ein Hauch Honig und ein runder Eindruck: Muscadelle kann einer weißen Cuvée besonderen Duft geben. Mit der Muskat-Familie sollte man sie trotzdem nicht verwechseln.

Muscaris

Mango, Litschi und Zitrus können in seinem Bukett zusammenkommen. Muscaris ist eine aromatische weiße Rebe aus der Freiburger Züchtung.

Muscat Bailey A

Fruchtig, oft mit Erdbeerduft und sanfterem Gerbstoff: Muscat Bailey A lohnt eine Entdeckung abseits der vertrauten roten Namen.

Auch bekannt als Muskat Bailey A

Muscat d’Alexandrie / Zibibbo

Zibibbo, Muscat d’Alexandrie und Damaszener Muskat sind Namen derselben Rebe. Sie kann trocken und duftig auftreten oder als konzentrierter Süßwein den Abend verlängern.

Auch bekannt als Zibibbo, Damaszener Muskat, Moscatel Graúdo

Muskat Ottonel

Aromatisch und häufig mild im Eindruck: Muskat Ottonel ist eine eigenständige Muskatrebe. Rund um den Neusiedler See hat sie einen besonders vertrauten Platz gefunden.

Auch bekannt als Muscat Ottonel

Muskat-Trollinger

Rubinrot, fruchtig und mit deutlichem Muskatduft: Muskat-Trollinger ist eine eigenständige Spezialität. Man begegnet ihm auch unter dem Namen Muscat de Hambourg.

Auch bekannt als Muscat de Hambourg, Muscat Hamburg, Black Muscat

Muskateller-Familie

Muskateller, Muscat, Moscato oder Moscatel: Hinter diesen Namen steckt eine vielgestaltige Weinwelt. Gemeinsam ist vielen ihrer Weine der auffällig traubige, blumig-würzige Duft.

N

Nebbiolo

Himbeere, feine Würze und ein spürbares Gerüst: Nebbiolo lädt dazu ein, sich etwas Zeit für den Wein zu nehmen.

Negroamaro

Ein voller Rotwein mit feiner herber Kante oder ein duftiger Rosato: Negroamaro zeigt, wie vielseitig Apuliens Süden schmecken kann.

Auch bekannt als Negro Amaro

Nerello Cappuccio

Nerello Cappuccio gehört zur Weinwelt des Ätna und weiterer sizilianischer Lagen. Die rote Rebe kann Kraft und spürbaren Gerbstoff mitbringen.

Nerello Mascalese

Blütenduft, rote Frucht und spürbare Struktur: Nerello Mascalese ist eng mit dem Ätna verbunden. Sein Ausdruck verändert sich mit dem Standort und dem Verlauf des Jahrgangs.

Nero d’Avola

Reife Frucht, würzige Wärme und ein voller Schluck: Nero d’Avola ist tief mit Sizilien verbunden. Unter dem Namen Calabrese führt er außerdem ein zweites Leben.

Auch bekannt als Calabrese

Nero di Troia

Nero di Troia, auch Uva di Troia genannt, bringt einen kräftigen roten Ton in den Norden Apuliens. Seine Herkunft bleibt spannender als eine einzige glatt erzählte Legende.

Auch bekannt als Uva di Troia

Neuburger

In der Jugend würzig und blumig, später häufig nussiger: Neuburger ist eine österreichische Spezialität mit Fülle und einer angenehm ruhigen Art.

Nuragus

Weiße Blüten, grüner Apfel und etwas Zitrus: Nuragus kann einen frischen, zurückhaltend duftigen Weißwein ergeben.

P

Palomino

Fino, Manzanilla, Amontillado oder Oloroso: Palomino bildet die Grundlage sehr unterschiedlicher Sherrys. Ihre zurückhaltende Art lässt dem Ausbau viel Raum.

Auch bekannt als Palomino Fino

Parellada

Frucht, ein heller Duft und ein feiner Zug: Parellada kann Cava geschmeidiger machen. Besonders in den höheren Teilen des Penedès fühlt sich die spät reifende Rebe wohl.

Passerina

Zarter Blütenduft und lebhafte Frische: Passerina hat im Piceno ihren eigenen Platz gefunden. Was lange auch Mischungen half, darf heute immer öfter allein in die Flasche.

Pecorino

Frische Säure, Frucht und ein würziger Zug: Pecorino kann viel mehr als einen unkomplizierten Weißwein geben. Seine Wiederentdeckung begann mit der Suche nach alten Reben.

Pedro Ximénez

Aus einer hellen Traube kann ein fast ebenholzfarbener Süßwein werden. Pedro Ximénez zeigt, was Sonne und Reife bewirken – und kann trotzdem mehr als süß.

Auch bekannt als PX

Perricone

Reife rote Frucht, Veilchen und weiche Gerbstoffe können Perricone prägen. Die alte sizilianische Rebe lohnt einen Platz neben den bekannteren Inselnamen.

Auch bekannt als Pignatello

Petit Courbu

Kleine Beeren, feiner Duft und eine Herkunft am Fuß der Pyrenäen: Petit Courbu lädt dazu ein, die leiseren weißen Reben des französischen Südwestens kennenzulernen.

Petit Verdot

Dunkle Farbe, spürbare Kraft und manchmal der Duft von Veilchen: Petit Verdot ist in Bordeaux oft die kleine Zutat mit großer Wirkung.

Petite Sirah / Durif

Petite Sirah heißt heute meist Durif: ein französischer Nachkomme von Syrah und Peloursin, der besonders in Kalifornien seine eigene Geschichte geschrieben hat.

Auch bekannt als Durif, Petite Syrah

Picapoll Blanc

Grapefruit, Lavendel und feine Blüten: Der weiße Picapoll gehört zu den prägenden Reben des katalanischen Pla de Bages.

Piedirosso

Rubinrot, duftig und mit frischer Säure: Piedirosso bringt eine eigene rote Stimme aus der Gegend um Neapel ins Glas.

Pinotage

Von saftig und frisch bis dicht und lagerfähig: Pinotage hat mehr als einen Ton im Glas. Seine Geschichte beginnt mit zwei französischen Eltern am Kap.

Piquepoul blanc

Ein lebhafter Weißwein aus dem Süden: Piquepoul blanc verbindet späte Reife mit einem frischen Zug. Rund um die Lagune von Thau hat sie einen besonders vertrauten Platz.

Auch bekannt als Picpoul blanc

Portugieser

Helles Rubinrot, rote Beeren und oft ein unkomplizierter erster Schluck: Portugieser ist eine schöne Einladung, Rotwein auch einmal von seiner leichteren Seite kennenzulernen.

Auch bekannt als Blauer Portugieser

Prensal Blanc

Apfel, Quitte und feine Anisklänge: Prensal Blanc gehört zu den weißen Inselreben Mallorcas. Du findest sie auch unter dem Namen Moll.

Auch bekannt als Moll, Premsal Blanc

Primitivo / Zinfandel

Pflaume, Kirsche, dunkle Beeren und oft ein warmer, fülliger Eindruck: Primitivo ist ein Wein für genussvolle Abende. Hinter dem italienischen Namen steckt eine überraschend internationale Familie.

Auch bekannt als Zinfandel, Tribidrag

R

Rabigato

Lebendige Säure, Struktur und mögliche Blütentöne: Rabigato kann in einer weißen Dourocuvée genau den frischen Akzent geben, der sie spannend macht.

Refosco

Frucht, Gerbstoff und eine eigene würzige Seite: Besonders Refosco dal Peduncolo Rosso macht auf die roten Weine Friauls neugierig.

Regent

Tiefes Rot, dunkle Kirschen und ein kräftiger, oft samtiger Eindruck: Regent verbindet Rotweingenuss mit einer wichtigen Geschichte der Rebenzüchtung.

Ribolla Gialla

Blüten, Zitrus und lebhafte Säure: Ribolla Gialla bringt Schwung ins Glas. Die alte Rebe aus dem Friaul kann stillen Wein ebenso prägen wie einen prickelnden Auftakt.

Auch bekannt als Rebula, Ribuele

Rieslaner

Eine fränkische Spezialität für geduldige Weinberge und neugierige Genießer: Rieslaner kann aromatisch, gehaltvoll und ausgesprochen frisch zugleich sein.

Riesling

Ein Duft nach Apfel und Pfirsich, dann diese lebendige Säure. Riesling macht Lust auf den nächsten Schluck – ob geradlinig trocken, feinherb oder mit feiner Süße.

Rkatsiteli

Rkatsiteli ist eine weiße Rebe aus Georgien. Je nach Weinbereitung zeigt sie sich hell und fein oder bernsteinfarben und griffig.

Roditis

Roditis kann leicht bis mittelkräftig, zitronig und erfrischend sein. Die rötlichen Beeren liefern meist Weißwein.

Rondinella

Rondinella bringt Farbe und Geschmack in die Weine Veronas. Ihre Geschichte entdeckt man am besten mitten in der Cuvée.

Rosenmuskateller

Rosenblüten, rote Frucht und feine Würze: Rosenmuskateller gehört zu den duftigen süßen Spezialitäten Südtirols. Seine zarte Rebe macht es dem Winzer dabei keineswegs leicht.

Auch bekannt als Moscato Rosa

Roussanne

Aprikose, Honiganklänge und feine Blüten: Roussanne verbindet Kraft mit Finesse. An der nördlichen Rhône hat sie ihr Zuhause und einen guten Ruf für Entwicklung im Keller.

S

Samtrot

Fruchtig und samtig: Der Name passt zu der Art, für die Samtrot in Württemberg geschätzt wird. Hinter ihm steckt eine besondere Geschichte innerhalb der Burgunderfamilie.

Sangiovese

Ein Roter mit Frucht, Frische und spürbarem Gerüst: Sangiovese kann am toskanischen Tisch leicht seinen Platz finden. Seine Geschichte reicht aber bis auf die Weinberge Korsikas.

Auch bekannt als Prugnolo Gentile, Niellucciu

Saperavi

Tiefdunkel, gerbstoffreich und lebendig: Saperavi gehört zu den prägenden roten Reben Georgiens.

Sauvignon

Zitrus, Kräuter und Frische machen Sauvignon Blanc einladend. Zur Namenswelt gehört auch Sauvignon Gris. Beim kurzen Namen hilft die genaue Flaschenbeschreibung weiter.

Sauvignon Blanc

Stachelbeere, Grapefruit, manchmal Maracuja oder ein grüner Kräuterton: Sauvignon Blanc kann sofort Aufmerksamkeit wecken. Sein Charme liegt oft genau in dieser lebhaften Art.

Sauvignon Gris

Graurosa Beeren, kraftvolle Weißweine: Sauvignon Gris zeigt eine andere Seite der Sauvignon-Familie. Viel Substanz ist ihr eher zuzutrauen als ein besonders schlanker Auftritt.

Sauvitage

Stachelbeere und reifere exotische Frucht können auf eine harmonisch milde Säure treffen: Sauvitage bringt eine eigene weiße Stimme aus Weinsberg mit.

Savagnin

Kraft, Säure und Geduld: Savagnin ist die weiße Traube hinter dem Vin Jaune des Jura. Doch sie hat auch eine fruchtigere Seite.

Auch bekannt als Savagnin blanc, Naturé, Weißer Traminer

Scheurebe

Schwarze Johannisbeere, manchmal Mango oder reife Birne: Scheurebe hat ein deutliches Bukett und kann von trocken bis edelsüß sehr verschiedene Abende begleiten.

Auch bekannt als Sämling 88

Schwarzriesling / Pinot Meunier

Fruchtig, eher fein im Körper und oft überraschend zugänglich: Schwarzriesling verdient einen eigenen Platz im Glas. Mit dem weißen Riesling teilt er vor allem einen irreführenden Namen.

Auch bekannt als Pinot Meunier, Meunier

Sciaccarello

Erdbeerfrucht, später würzige Töne und eine eher helle Farbe: Sciaccarello verbindet korsische Weintradition mit einer genetischen Spur in die Toskana.

Auch bekannt als Sciaccarellu, Mammolo

Sémillon

Jung zitronig und leicht, später mit Honig oder feinen Röstanklängen: Sémillon kann erstaunliche Wege gehen. Nicht alle davon führen durch ein Holzfass.

Sercial

Eine weiße Traube mit viel Säure und einer Vorliebe für den trockenen Madeira-Stil: Sercial kann selbst nach langer Fasszeit erstaunlich lebendig wirken.

Auch bekannt als Esgana-Cão

Shavkapito

Beeren, Kräuter und eine eher helle rote Farbe: Shavkapito lädt dazu ein, Georgien auch jenseits kraftvoller dunkler Weine zu entdecken.

Silvaner

Dezente Frucht, ein Hauch Kräuter und viel Gespür für den Ort: Silvaner muss nicht laut sein, um einen Abend besonders zu machen.

Auch bekannt als Grüner Silvaner

Solaris

Solaris kann schon früh viel Reife erreichen. Daraus entstehen fruchtige, gehaltvolle Weißweine – und unter passenden Bedingungen auch schöne süße Spezialitäten.

Souvignier Gris

Souvignier Gris kann rund und zurückhaltend auftreten oder deutlich fruchtiger ausfallen. Eine stabile Säure gibt den weißen Weinen einen frischen Rahmen.

Spätburgunder

Kirsche, ein Hauch Erdbeere, manchmal etwas Würze. Spätburgunder kann mit leisen Tönen viel erzählen. International heißt er Pinot Noir, in Italien auch Pinot Nero.

Auch bekannt als Pinot Noir, Pinot Nero, Blauburgunder, Blauer Spätburgunder

St. Laurent

Weichselkirsche, manchmal dunkle Beeren und eine feine Gerbstoffstruktur: St.Laurent zeigt, wie reizvoll ein eleganter Roter sein kann.

Sumoll

Nicht viel Farbe, dafür lebendige Säure: Sumoll ist eine rote Sorte aus Katalonien, deren Wiederentdeckung einige Winzer ganz bewusst vorangetrieben haben.

Auch bekannt als Sumoll negre

Susumaniello

Dunkle Farbe, rote Frucht und ein würziger Zug: Susumaniello bringt viel Charakter mit. In Apulien haben Winzer der fast vergessenen Rebe wieder eine Bühne gegeben.

Syrah / Shiraz

Dunkle Beeren, Pfeffer, manchmal Veilchen oder Olive: Syrah kann würzig und fein sein oder mit reifer Frucht den ganzen Mund füllen. Shiraz ist ein anderer Name für dieselbe Traube.

Auch bekannt als Shiraz, Sérine

T

Tannat

Tannat bringt Farbe, Kraft und ein deutliches Gerbstoffgerüst ins Glas. Seine Reise führt von den Pyrenäen nach Uruguay, wo er ein zweites Zuhause gefunden hat.

Tauberschwarz

Ein fruchtiger Roter aus einer fast verlorenen Tradition: Tauberschwarz führt dich in die Weinlandschaft von Tauber und Vorbach.

Tempranillo

Rote und dunkle Frucht, manchmal Veilchen, später feine Würze vom Holz: Tempranillo kann unkompliziert Freude machen oder einen langen Abend im Glas begleiten.

Auch bekannt als Tinto Fino, Tinta de Toro, Tinta Roriz, Aragonez

Tempranillo Blanco

1988 fiel in einem alten Rioja-Weinberg ein besonderer Trieb auf: Er trug helle Trauben an einer roten Tempranillo-Rebe. Daraus entstand Tempranillo Blanco.

Teroldego

Brombeere, Veilchen und ein Gerüst aus Säure und Gerbstoff: Teroldego ist eng mit dem Trentino verbunden. Besonders spannend wird die Rebe auf den Schwemmböden der Piana Rotaliana.

Timorasso

Kräftige Struktur und tragende Säure: Timorasso ist ein besonderer Weißwein aus den Hügeln um Tortona. Hinter seinem heutigen Namen Derthona steckt eine erstaunliche Rückkehr.

Tinta Barroca

Farbe, Fülle und eher weiche Gerbstoffe: Tinta Barroca spielt oft in den Rotweinen und Portweinen des Douro mit, ohne allein auf dem Etikett zu stehen.

Tinta Negra

Trocken oder süß, frisch oder lange gereift: Tinta Negra trägt viele Gesichter des Madeira-Weins. Hinter dem unscheinbaren Namen steckt eine anpassungsfähige rote Traube.

Auch bekannt als Tinta Negra Mole, Molar, Saborinho

Tinto Cão

Feiner Blütenduft, feste Struktur und die Möglichkeit zu langer Reife: Tinto Cão gehört zu den weniger lauten, aber wichtigen roten Trauben des Douro.

Torbato

Torbato zeigt sich rund um Alghero als charaktervoller Weißwein und als frischer Schaumwein.

Torrontés

Rose, Jasmin und ausdrucksvolle Frucht: Unter dem Namen Torrontés wartet eine besonders aromatische Seite Argentiniens.

Touriga Franca

Rose, Wildblüte und Brombeere können ihre Aromatik prägen. Touriga Franca verbindet Frucht mit festen Gerbstoffen und spielt in vielen Douroweinen eine wichtige Rolle.

Auch bekannt als Touriga Francesa

Touriga Nacional

Intensive Farbe, Frucht und blumiger Duft: Touriga Nacional kann ein kräftiger Wein sein, der neben seiner Struktur auch viel Aromatik mitbringt.

Traminer

Traminer kann duften, ohne immer gleich zu duften. Roter, Gelber und Gewürztraminer zeigen unterschiedliche Nuancen einer alten Rebenwelt, vom feinen Rosenton bis zum kräftigen würzigen Auftritt.

Trebbiano

Frische Alltagsweine, Lugana und sogar Süßwein: Unter Trebbiano begegnen einem sehr verschiedene Flaschen. Der Name verbindet mehrere Reben, deren genaue Herkunft den Unterschied macht.

Trebbiano Giallo / Rossetto

Trocken, mit etwas Fülle und einem feinen herben Schluss: Trebbiano Giallo ist eine eigene weiße Sorte aus Mittelitalien. Rund um Montefiascone begegnet sie auch als Rossetto.

Auch bekannt als Rossetto

Trebbiano Toscano / Ugni Blanc

Frisch, eher zurückhaltend und mit lebhafter Säure: Trebbiano Toscano kennt man in Frankreich als Ugni Blanc. Die Rebe kann Weißwein liefern und steht ebenso am Anfang großer Weinbrände.

Auch bekannt als Ugni Blanc

Trincadeira

Farbe, Frische und eine eher blumige Seite: Trincadeira kann in südlichen Cuvées viel Ausdruck geben. Im Douro heißt sie auch Tinta Amarela.

Auch bekannt als Tinta Amarela

Trollinger

Wildkirsche, ein feiner Blütenton und frische Leichtigkeit: Trollinger lädt zu dem Abend ein, an dem Brot, Käse und gute Gesellschaft schon genug sind.

Auch bekannt als Großvernatsch

V

Verdeca

Weiße Blüten, Zitrus und ein frischer Schluck: Verdeca zeigt, dass Apuliens Weinwelt auch schöne weiße Entdeckungen bereithält.

Auch bekannt als Pampanuto

Verdejo

Frucht, Fenchel und ein charakteristisch herber Nachklang können Verdejo prägen. Dazu kommt die Frische einer weißen Traube mit tiefer Verbindung zu Rueda.

Verdelho

Auf Madeira steht Verdelho für einen eher halbtrockenen Stil; im australischen Swan District begegnet sie als sortenreiner Weißwein. Eine Traube mit mehr als einer Heimat im Glas.

Verdicchio

Zitrus, helle Frucht, Blüten und manchmal eine feine Mandelspur: Verdicchio kann frisch beginnen und erstaunlich viel Tiefe entwickeln.

Auch bekannt als Turbiana, Trebbiano di Lugana, Trebbiano di Soave

Vermentino

Zitrus, Blüten und manchmal ein würziger Kräuterton: Vermentino lädt zu einem Abend ein, der nach Meer und gutem Essen schmecken darf.

Auch bekannt als Rolle, Pigato, Favorita

Vernaccia di San Gimignano

Feine Frucht, ein trockener Zug und ein kleiner herber Nachklang: Die Vernaccia von San Gimignano hat viel Geschichte. Schon mittelalterliche Schriftstücke erzählen von ihrem Wein.

Vernatsch

Kirsche, rote Beeren und oft eine Spur Veilchen oder Mandel: Vernatsch lädt zu einem zweiten Blick auf leichte Rotweine ein. Südtirol gibt diesem Namen mehrere vertraute Gesichter.

Auch bekannt als Schiava

Vilana

Zitrus, Birne, Blüten und eine eher leichte Art: Vilana zeigt eine frische weiße Seite der Insel Kreta.

Viognier

Aprikose, Pfirsich und manchmal ein voller Blütenduft: Viognier zeigt Weißwein von seiner großzügigen Seite. Wer eher milde Säure mag, sollte ihm ein Glas zugestehen.

Viorica

Weiße Blüten, Zitrus und eine duftige Muskatnähe: Viorica bringt eine aromatische Seite der Republik Moldau ins Glas.

Viosinho

Viosinho kann einem weißen Wein Körper und Struktur geben. Oft spielt er in einer Cuvée mit anderen Reben zusammen – eine lohnende Entdeckung hinter bekannten Douroetiketten.

W

Weißburgunder

Ein Hauch Apfel, etwas Birne und feine Nuss: Weißburgunder drängt sich nicht vor. Gerade deshalb macht er am gedeckten Tisch so viel Freude.

Auch bekannt als Pinot Blanc, Pinot Bianco, Weißer Burgunder

Welschriesling

Grüner Apfel, Zitrus und lebendige Säure: Welschriesling kann herrlich frisch schmecken. Als edelsüßer Wein zeigt dieselbe Rebe eine ganz andere Seite.

X

Xarel·lo

Körper, Frische und Struktur: Xarel·lo ist eine prägende Rebe des Penedès. Sie kann einem Cava Halt geben und ebenso als stiller Weißwein ganz für sich sprechen.

Auch bekannt als Xarello, Xarel-lo

Xinomavro

Rote Früchte, feste Gerbstoffe und lebendige Säure: Xinomavro ist ein Rotweincharakter mit vielen Facetten.

Z

Zweigelt

Saftige Kirsche, dunkle Beeren und oft geschmeidige Gerbstoffe: Zweigelt kann zugänglich-fruchtig sein und ebenso einen kräftigeren, gereiften Auftritt beherrschen.

Auch bekannt als Blauer Zweigelt