REBEN VOLLER CHARAKTER

Arneis. Ein kleiner Rebell im weißen Glas.

Blüten, Kräuter, helle Frucht und ein feiner Mandelton: Arneis zeigt die weiße Seite des Piemonts mit viel Charme.

Fast verschwunden, wiedergefunden.

Im örtlichen Dialekt bezeichnet Arneis einen kleinen Schelm oder eigensinnigen Menschen. Der Gebietsverband verbindet die Sorte schon mit Dokumenten aus dem 15. Jahrhundert im Roero. Im 20. Jahrhundert wurde ihr Platz jedoch immer kleiner. Ende der 1960er-Jahre blieben nur wenige verstreute Reihen zwischen Nebbiolo-Reben übrig. Einige Winzer erkannten ihr Potenzial neu und machten aus der fast vergessenen Traube wieder einen eigenständigen Weißwein.[2]

Ein Weißer von der anderen Seite des Tanaro.

Der Roero liegt links des Flusses Tanaro. Seine Böden sind keineswegs überall gleich: Sandige, teils fossilhaltige Ablagerungen wechseln sich mit kalk- und tonreicheren Bereichen ab. Arneis findet hier unterschiedliche Bedingungen. Damit bekommt auch der Vergleich zwischen zwei Herkünften einen Reiz, der über den vertrauten Sortennamen hinausgeht.[3]

Duftig, ohne gleich Parfüm zu tragen.

Roero Arneis wird heute gewöhnlich trocken ausgebaut. Blüten und Kräuter können neben fruchtigen Eindrücken auftauchen, manchmal auch Zitrus oder exotische Frucht. Ein leicht herber Mandelton im Nachhall gehört zu den möglichen Merkmalen. Der Wein kann frisch wirken und zugleich genug Fülle besitzen, um am Tisch nicht unterzugehen.[1]

Wenn es in der Küche etwas feiner wird.

Zu schlicht zubereitetem Fisch, einer Gemüsesuppe oder einer zart gefüllten Pasta ist Arneis einen Versuch wert. Das Roero-Konsortium nennt beispielsweise Ravioli mit Ricotta und Spinat. Eine gute Gelegenheit, dem Weißwein zwischen all den berühmten roten Nachbarn einen eigenen Abend zu gönnen.[1]

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Arneis für deinen Abend.

Hier stehen Angebote unserer Partner mit belegtem Arneis. Die Auswahl kann auch Cuvées enthalten.

Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.