REBEN VOLLER CHARAKTER

Huxelrebe. Eine kleine Entdeckung mit exotischem Duft.

Maracuja und Mango können in ihrem Duft auftauchen. Huxelrebe ist eine seltenere Einladung, die aromatische Seite deutscher Weißweine kennenzulernen.

Der Züchter hieß Scheu, der Förderer Huxel.

Georg Scheu züchtete die Huxelrebe 1927 aus Weißem Gutedel und Courtiller Musqué. Ihren Namen bekam sie von Fritz Huxel, der sich in den 1950er-Jahren besonders für sie einsetzte. Es ist also die Geschichte eines Fürsprechers, die heute auf dem Etikett weiterlebt.[1]

Zwischen reichlichem Ertrag und reifer Frucht.

Die Sorte reift früh und kann sowohl reichlich tragen als auch hohe Mostgewichte erreichen. Entscheidend bleibt, welche Trauben schließlich gelesen werden. Ihr Anbau konzentriert sich in Deutschland vor allem auf Rheinhessen und die Pfalz. Im Glas zeigen sich häufig exotische Fruchtnoten mit würzigem Anklang und einer eher mild wirkenden Säure.[1]

Nicht nur der Nachtisch ist eine Gelegenheit.

Das Deutsche Weininstitut nennt Desserts ebenso wie würzige Geflügel- und Fischgerichte als Begleiter. Für die Auswahl lohnt sich deshalb ein Blick auf den konkreten Süßegrad. Ein fruchtiges Dessert und ein herzhaftes, gewürztes Gericht suchen nicht denselben Wein, auch wenn auf beiden Flaschen Huxelrebe steht.[1]

Gerade die ungewöhnlichere Traube macht einen Vergleich reizvoll: Nimm ihren Duft bewusst wahr und lass anschließend den Wein selbst über die Kombination entscheiden. Maracuja oder Mango beschreiben mögliche Erinnerungen in der Nase, keine zugesetzten Früchte.[1]

Zum Nachlesen

Deutsches Weininstitut: Huxelrebe

Recherchiert im Oktober 2026 · Wein, Sekt & Champagner

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

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