REBEN VOLLER CHARAKTER

Brachetto. Duftiger Besuch zum Dessert.

Blüten, Frucht und oft eine süße, spritzige Art: Brachetto zeigt eine duftige Seite des Piemont.

Ein Name, bei dem genaues Hinsehen lohnt.

In alten Beschreibungen wurden unterschiedliche Reben Brachetto genannt. Die wissenschaftliche Sortendatenbank trennt sie ausdrücklich. Zum heutigen Brachetto aus Acqui passen Aufzeichnungen Giorgio Gallesios von 1834 aus dem Astigiano. Eine angeblich lückenlose Geschichte seit der Antike lässt sich daraus nicht machen.[1]

Ein Platz zwischen Asti und Alessandria.

Die aromatische rote Rebe reift eher früh. Ihre bekannte Herkunft Brachetto d’Acqui liegt in den Hügeln der Provinzen Asti und Alessandria. Blumiger und fruchtiger Duft prägt viele ihrer Weine; oft begegnen sie dir als süße Ausführungen mit mehr oder weniger deutlichem Prickeln.[1][2]

Nicht jede Flasche muss süß sein.

Neben den bekannten Dessertweinen gibt es Passito und eine Tradition nicht süßer Brachetto-Weine. Das europäische Amtsblatt dokumentiert auch solche historischen Ausführungen. Ein Blick auf Geschmack und Weinstil ist deshalb hilfreicher als die Gleichung Brachetto gleich süß.[3]

Wenn noch etwas Süßes kommt.

Unser Vorschlag für einen süßen Brachetto: ein kleines Gebäck, eine Obsttarte oder Erdbeeren auf den Tisch stellen. Die Frucht darf im Mittelpunkt bleiben. Bei einer trockenen Ausführung würden wir die Begleitung neu wählen und zuerst die Beschreibung der Flasche lesen.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Dein Abend mit Brachetto.

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Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.