REBEN VOLLER CHARAKTER

Monica. Sardiniens weiche rote Seite.

Brombeere, Kirsche, feine Würze und eine warme, weiche Art: Monica ist eine rote Entdeckung aus Sardinien.

Mönche oder spanische Wege?

Über Monicas Ankunft auf Sardinien gibt es verschiedene Erklärungen. Die sardische Landwirtschaftsverwaltung nennt zum einen Kamaldulensermönche im Mittelalter, zum anderen die Zeit spanischer Herrschaft. Beides sind Herkunftshypothesen. Eine dieser Geschichten als gesicherte Reisebeschreibung zu erzählen, wäre zu viel.[1]

Sonne auf einem passenden Hügel.

Heute ist die Rebe in verschiedenen Teilen der Insel zu finden. Mitteltiefe, kalkhaltige Böden und gut besonnte, mäßig geneigte Hänge können ihr liegen. Bei der Auswahl lohnt der Blick auf den konkreten Betrieb: Die Insel hat viele Standorte, keinen einheitlichen Weinberg.[1]

Frucht mit weichen Konturen.

Brombeere, Kirsche, rote Fruchtkonfitüre und eine zarte Würze gehören zu ihren möglichen Aromen, gelegentlich mit einer Mandelspur. Am Gaumen kann Monica warm und weich wirken. Reinsortige Weine sind ebenso interessant wie Cuvées, etwa im Mandrolisai zusammen mit Bovale und Cannonau.[1]

Ein Rotwein zum Dableiben.

Unser Vorschlag: Pasta mit Tomate, ein herzhafter Gemüseauflauf oder ein Stück Käse. Wenn du einen warmen, eher geschmeidigen Rotwein magst, ist Monica eine schöne Spur. Wie kräftig die einzelne Flasche tatsächlich ausfällt, erfährst du in ihrer Beschreibung.

Zum Nachlesen

Regione Autonoma della Sardegna – Agricoltura: Monica – Herkunftshypothesen und Weincharakter

Recherchiert im Oktober 2026 · Wein, Sekt & Champagner

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