REBEN VOLLER CHARAKTER

Dolcetto. Der kleine Süße kann trocken.

Frucht, ein geschmeidiger Schluck und manchmal ein feiner Mandelton im Nachhall: Dolcetto ist eine schöne Begegnung mit dem Piemont.

Der Name meint die Traube.

Dolcetto klingt nach Süße. Tatsächlich verweist der Name auf das süße Fruchtfleisch seiner Beeren. Der vertraute piemontesische Wein daraus ist trocken. Ein schöner kleiner Stolperstein auf dem Etikett: Der Sortenname erzählt etwas über die Traube, nicht automatisch über den Restzucker im fertigen Glas.[1]

Ein Platz auf den Hügeln.

Die Rebe ist im Piemont weit verbreitet und fühlt sich auf kalkhaltigen Mergelböden in Hügellagen wohl. Sie reift im September. Dolcetto hat die Menschen dort über lange Zeit begleitet, als Tafeltraube, als Zutat für die regionale Traubenmostspezialität Cognà und vor allem als Wein. Besonders widerstandsfähig gegen alle Schwierigkeiten im Weinberg ist er dabei nicht.[1]

Nicht jede Flasche schlägt denselben Ton an.

Ein junger Dolcetto d’Alba kann frisch und klar fruchtig duften, rubinrot mit violetten Reflexen im Glas stehen und mit einer zarten Bitternote an Mandel erinnern. Andere Dolcetto-Weine bringen mehr Körper und Struktur mit. Die Sorte besitzt meist eher moderate Säure. Herkunft und Ausbau entscheiden mit, ob sie sich leicht zugänglich oder etwas kräftiger zeigt.[2][1]

Für einen unkomplizierten Abend lohnt sich ein Versuch mit einem fruchtigen jungen Wein und einer Platte aus Brot, Gemüse und Käse. Wer es gehaltvoller mag, kann eine kräftigere Flasche zum Ofengericht probieren. Die passende Kombination findet sich am Tisch.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Dolcetto für deinen Abend.

Hier stehen Angebote unserer Partner mit belegtem Dolcetto. Die Auswahl kann auch Cuvées enthalten.

Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.