REBEN VOLLER CHARAKTER

Picapoll Blanc. Ein Stück Bages im Glas.

Grapefruit, Lavendel und feine Blüten: Der weiße Picapoll gehört zu den prägenden Reben des katalanischen Pla de Bages.

Ein Fund im Klosterinventar.

Abadal verweist für Picapoll in Bages auf ein Inventar des Klosters Sant Benet von 1564. Ende des 19. Jahrhunderts war die Sorte dort stark verbreitet, bevor die Rebfläche später schrumpfte. Seit seiner Gründung 1983 beschäftigt sich das Weingut mit der Wiederentdeckung verbliebener alter Bestände. Eine Geschichte vom Bewahren, nicht von einer gerade erst erfundenen Rebe.[2]

Zeit zum Reifen.

Der Herkunftsverband beschreibt den weißen Picapoll als spät reifend. Seine dickere Schale schützt die Beeren während dieser längeren Reife. Die Weine können mit mittlerer Säure und einem angenehmen Gefühl von Fülle auftreten. Je nach Jahr gehören Zitrus, Lavendel und weiße Blüten zum Aromabild.[1]

Was die Hefe noch beitragen kann.

Abadal lässt seinen Picapoll auf der Hefe reifen und baut einen kleineren Anteil im Holz aus. Das soll dem Wein mehr Struktur und Gewicht geben. Artium zeigt ebenfalls einen reinsortigen Picapoll, dessen Beschreibung weiße Blüten und Kräuter betont. Beides sind konkrete Einblicke, keine feste Geschmacksformel für jede Flasche.[2][3]

Ein guter Anfang für einen katalanischen Abend.

Unser Vorschlag: zu Fisch aus dem Ofen, einer Pilzpasta oder Gemüse mit Kräutern. Die einheimische weiße Picapoll-Sorte steht hier im Mittelpunkt. Die Produktauswahl bleibt bei diesem belegten Shopnamen; ähnlich klingende französische Namen werden dafür nicht einfach mit eingeblendet.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

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Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.