REBEN VOLLER CHARAKTER

Nebbiolo. Feine Frucht, fester Händedruck.

Himbeere, feine Würze und ein spürbares Gerüst: Nebbiolo lädt dazu ein, sich etwas Zeit für den Wein zu nehmen.

Ein Name im Nebel.

Woher der Name Nebbiolo kommt, ist nicht abschließend geklärt. Eine Erklärung verweist auf den hellen Reifbelag seiner Beeren, eine andere auf den Herbstnebel zur späten Lese. Beide passen zu dieser piemontesischen Rebe. Belegt ist jedenfalls ihr langer Weg durch die Saison: Sie treibt früh aus und reift vergleichsweise spät.[2]

Für die Reife braucht es den richtigen Hang.

Nebbiolo stellt hohe Ansprüche an seinen Standort. Gut besonnte Hänge helfen den Trauben, ausreichend auszureifen; Spätfröste können den frühen Austrieb gefährden. Die Beerenschalen bringen reichlich Gerbstoffe mit. Boden, Wasserangebot, Temperatur und Exposition verändern den Wein deshalb schon auf kleiner räumlicher Distanz. Kalkhaltige und mergelige Lagen gehören zu seinen vertrauten Standorten.[2]

Kraft mit feinen Konturen.

Ein Nebbiolo muss nicht dunkel wie Tinte sein, um Substanz zu besitzen. Beim Nebbiolo d’Alba beschreibt der Gebietsverband Rubinrot, das mit der Reife ins Granatrote geht. Himbeere und Walderdbeere können neben würzigen, mitunter zimtigen oder vanilligen Eindrücken stehen. Säure, Alkohol und Extrakt tragen den trockenen Wein; manche Flasche gewinnt mit einigen Jahren Geduld.[1]

Ein Abend mit etwas Luft.

Stell ein kräftiges Schmorgericht auf den Tisch und lass dem Wein im Glas Raum. Das ist eine Einladung zum Ausprobieren: Wie verändert sich der erste feste Eindruck, wenn der Wein Luft bekommt? Für die konkrete Flasche zählen Herkunft, Jahrgang und Ausbau. Ein jüngerer Nebbiolo und ein lange gereifter Wein führen dieses Gespräch auf unterschiedliche Weise.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Nebbiolo für deinen Abend.

Hier stehen Angebote unserer Partner mit belegtem Nebbiolo. Die Auswahl kann auch Cuvées enthalten.

Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.