REBEN VOLLER CHARAKTER

Ansonica und Inzolia. Zwei Namen, viel Süden.

Ansonica, in Sizilien auch Inzolia oder Insolia, kann duftige Weißweine mit Wärme und Struktur hervorbringen.

Eine Rebe mit mehreren Namen.

Ansonica und Inzolia bezeichnen dieselbe weiße Rebe. Die wissenschaftliche VitisDB führt auch Insolia als amtliches Synonym. Der Name auf der Flasche wechselt mit der Region: Die Sorte ist besonders mit Sizilien verbunden, wächst aber auch an der toskanischen Küste um Grosseto.[1][2]

Trockenheit verträgt sie besser als extreme Hitze.

Die kräftig wachsende Rebe passt sich warmen, trockenen Standorten an. Trockenheit kommt sie vergleichsweise gut entgegen; übergroße Sommerhitze weniger. Ihre dickschaligen, goldgelben Beeren reifen eher früh. Wann gelesen wird, beeinflusst deshalb, wie frisch oder gehaltvoll der Wein wirkt.[2]

Vom Marsala zum stillen Weißwein.

Ansonica hat einen Platz in der Marsala-Tradition. Bei früherer Lese und entsprechender Weinbereitung entstehen hellere, duftige Weißweine. Auch Cuvées, etwa mit Catarratto oder Grillo, gehören zu ihrem Repertoire. Ein gleicher Sortenname kann also sehr unterschiedliche Flaschen ankündigen.[2]

Ein Teller mit Küstengefühl.

Unser Vorschlag: einen trockenen Weißwein zu Fisch, Fenchel aus dem Ofen oder Pasta mit Gemüse probieren. Einen Marsala würden wir je nach Süße an einer anderen Stelle des Essens einsetzen. Rebsorte und Weinstil gehören bei der Auswahl zusammen.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Dein Abend mit Ansonica / Inzolia.

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Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.