HINTER JEDEM WEIN LIEGT EIN ORT.

Ecuador: Wein am Meer und hoch in den Anden

Ecuador überrascht schon mit der Lage seiner Weinberge. In Küstennähe und im Hochland gibt es lokale Traubenweine; die Voraussetzungen unterscheiden sich grundlegend. Zwei konkrete Landschaften zeigen, wie Weinbau nahe am Äquator möglich wird.

Guayas und San Miguel del Morro: Wein mit Meeresluft

Bei San Miguel del Morro beschreibt Dos Hemisferios helle Tage, kühlere Nächte und beständige Luftbewegung vom Meer. Die Weinberge liegen nur wenige Kilometer von der Küste entfernt.

Auf erste Tafeltrauben folgten ab 2004 Versuche mit Weintrauben. Cabernet Sauvignon, Malbec, Merlot, Syrah und Chardonnay gehörten zu den gepflanzten Sorten. Der erste Paradoja verband Cabernet Sauvignon und Malbec: ein konkreter Anfang der heutigen Küstenweinwelt.

Zum Nachlesen: doshemisferios.com

Yaruquí bei Quito: Reben auf großer Höhe

Bei Yaruquí liegt Chaupi Estancia auf ungefähr 2.500 Metern. Die Höhe macht diesen Standort zu einem deutlich anderen Weinberg als die Küste von Guayas.

Quito Turismo beschreibt den lokalen Anbau ausdrücklich als anspruchsvoll. Eine kleine Hochlandproduktion sollte deshalb als eigenständiges Projekt betrachtet werden, nicht als Beleg dafür, dass ganz Ecuador unkompliziert Weinland wäre.

Zum Nachlesen: quito-turismo.gob.ec

Zum Einstieg nachgelesen: doshemisferios.com, quito-turismo.gob.ec

Reben voller Charakter

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