HINTER JEDEM WEIN LIEGT EIN ORT.

Dänemark – Wein mit Meer in der Nähe

Sonne auf einer Küstenwiese, eine Brise vom Wasser und dazwischen Reben: Dänemark hat seinen Platz auf der Weinkarte gefunden. Seit dem Jahrgang 2000 ist kommerzieller Weinbau möglich; aus ersten Versuchen ist eine kleine, vielfältige Szene gewachsen.

Solaris und Rondo sind wichtige Namen. Das kühle Klima lenkt den Blick besonders auf Weißwein, Rosé und Schaumwein. Für Rotwein müssen die Bedingungen im Weinberg und im Jahrgang gut zusammenpassen.

Seeland – sonnige Hänge am Großen Belt

Die Westküste Seelands gehört laut Weinbauverband zu den sonnigeren und trockeneren Teilen Dänemarks. Südwärts gerichtete Hänge und die Nähe zum Meer sind bei der Standortwahl gefragt; das Wasser kann vor frühen Herbstfrösten schützen.

Auf Røsnæs bei Kalundborg zeigt Dyrehøj diesen Küstenweinbau. Dort treffen Meerbrise und trockene sandige Böden aufeinander. Die Herkunft erklärt die Rahmenbedingungen; wie frisch, rund oder vom Holz geprägt der Wein ausfällt, entscheidet der einzelne Ausbau.

Solaris

Rondo

Zum Nachlesen: vinavl.dk, vinvej.dk

Jütland und Fünen – viele kleine Wege

Auch auf Jütland und Fünen gibt es eigene Weinberge und Kellereien. Das dänische Winzerverzeichnis zeigt eine breite Auswahl: reine Traubenweingüter, Betriebe mit PIWI-Sorten und Häuser, die daneben Cider oder Fruchtwein erzeugen.

Der Blick auf den jeweiligen Betrieb lohnt sich. Kleine Mengen lassen Spielraum für unterschiedliche Wege – vom klaren Weißwein bis zu länger ausgebautem Rotwein. Eine einzige dänische Geschmacksrichtung gibt es deshalb nicht.

Zum Nachlesen: vinvej.dk

Zum Einstieg nachgelesen: vinavl.dk

Reben voller Charakter

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