REBEN VOLLER CHARAKTER

Manzoni Moscato. Duft und feine Perlen.

Ein seltener Name für eine rote Kreuzung: Manzoni Moscato kann duftige Roséweine und Schaumweine ergeben. Ihre genaue Kennung lautet 13.0.25.

Luigi Manzonis andere Kreuzung

Manzoni Moscato stammt aus der Züchtungsarbeit Luigi Manzonis und ist mit Moscato d’Amburgo sowie einer Raboso-Sorte verwandt. Bei deren genauer Benennung unterscheiden sich die Quellen: Andreola nennt Raboso Piave, die vom Forschungszentrum CREA betreute Vitis-Datenbank führt Raboso Veronese. Die Identität Manzoni Moscato beziehungsweise 13.0.25 ist davon nicht abhängig; sie bleibt von Manzoni Bianco zu unterscheiden.[1][3]

Ein Rosé von den Hügeln Coneglianos

Bepin De Eto nennt für seinen Flavé Rosato genau Incrocio Manzoni 13.0.25. Die Trauben wachsen auf lehmigen Böden in den Hügeln von Conegliano. Der Erzeuger beschreibt einen Rosé-Schaumwein mit Pfirsich, Aprikose, weiteren Fruchtnoten und floralen Anklängen. Dazu kommen eine frische Säure und ein feiner, leicht herzhafter Abschluss.[2]

Duft heißt nicht automatisch süß

Der Flavé ist als Brut bezeichnet. Andreola zeigt dieselbe Sorte außerdem als stillen, trockenen Rosé mit Grapefruit, Rose und roten Früchten. Damit lohnt sich der Blick auf die konkrete Flasche: Der Moscato-Teil des Namens allein legt weder Süße noch Perlage fest.[2][3]

Ein duftiger Auftakt

Wir würden einen Brut aus Manzoni Moscato mit kleinen herzhaften Häppchen eröffnen und einen stillen Rosé zu einem leichten Gemüsegericht probieren. Beginne ohne sehr scharfe Gewürze, damit du den Duft gut kennenlernen kannst. Wie viel Süße dir passend erscheint, entscheidet dein eigener Geschmack.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

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