
REBEN VOLLER CHARAKTER
Petite Sirah. Kleiner Name. Kräftiger Auftritt.
Petite Sirah heißt heute meist Durif: ein französischer Nachkomme von Syrah und Peloursin, der besonders in Kalifornien seine eigene Geschichte geschrieben hat.
Ein Sämling wird zum Reisenden
In den 1860er-Jahren tauchte im Versuchsweinberg des Franzosen François Durif ein bemerkenswerter Sämling auf. Heute ist genetisch geklärt, dass Syrah und Peloursin seine Eltern sind. Eine gezielte Kreuzung mit festem Zuchtplan sollte man daraus nicht nachträglich machen; die kalifornische Forschung beschreibt die Herkunft als natürlich entstandene Kreuzung. Charles McIver brachte die Sorte 1884 nach Kalifornien. Dort setzte sich Petite Sirah beziehungsweise Petite Syrah als Name durch. Aus der französischen Rarität wurde eine vertraute Rebe kalifornischer Weinberge.[2]
Warum der Name eine Erklärung verdient
Historisch wurde Petite Sirah in Kalifornien nicht immer für dieselbe Rebe verwendet. Auch Syrah und Peloursin kamen unter dieser Bezeichnung vor. Die heutige Zuordnung Petite Sirah gleich Durif ist bei der University of California ausdrücklich hinterlegt. Es handelt sich also um eine eigene Sorte mit Syrah als Elternteil. Unser Porträt und seine Produktauswahl folgen dieser heutigen Bezeichnung, ohne alle historischen Flaschen unter einen Hut zu bringen.[1][3]
Gerbstoff mit Begleitung
Durif kann farbintensive, deutlich tanninbetonte Weine geben. Seine Beeren reagieren allerdings empfindlich auf Hitze und Eintrocknung; auch Graufäule gehört zu den Herausforderungen. Viel Sonne ersetzt deshalb keine sorgfältige Arbeit. Im Glas lohnt es sich, auf Kraft und Gerbstoff vorbereitet zu sein. Unser Vorschlag dazu ist ein Schmorgericht mit Bohnen und Pilzen oder kräftiges Fleisch vom Grill. Wer einen Wein mit festem Griff sucht, findet hier eine interessante Spur; die konkrete Flasche entscheidet, wie dicht und geschmeidig sie ausfällt.[4]
Eine französische Familie im Hintergrund
Die wissenschaftliche Sortensammlung führt Durif als französische Sorte mit Syrah und Peloursin als Eltern. Diese Verwandtschaft ist ein hilfreicher Anhaltspunkt, ersetzt aber kein eigenes Probieren. Wer Syrah liebt, lernt hier einen eigenständigen Nachkommen kennen, dessen Name und Ausdruck eine eigene Geschichte haben.[1]
Hinter jedem Wein liegt ein Ort.
Zum Nachlesen
University of California Davis – Foundation Plant Services: Grape Variety: Durif
University of California Davis – Foundation Plant Services: Grape Variety: Petite Sirah
INRAE / IFV / Institut Agro Montpellier – Plantgrape: Durif N
Recherchiert im Oktober 2026 · Wein, Sekt & Champagner
ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK
Petite Sirah / Durif für deinen Abend.
Hier stehen Angebote unserer Partner mit belegtem Petite Sirah / Durif. Die Auswahl kann auch Cuvées enthalten.
Dein Geschmack. Dein Wein.
Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.
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Luis A. Cetto Petite Sirah, Valle de Guadalupe, Baja California, 2020, Rotwein
14,95 €Grundpreis: 19,93 € / 1l
Versand: 4,99 €
Anbieter: Hawesko
Preisstand: 19.10.2026

