REBEN VOLLER CHARAKTER

Albarossa. Ein junger Name mit kräftiger Stimme.

Dunkle Farbe, rote Frucht und viel Struktur: Albarossa zeigt eine jüngere Seite des Piemont.

Ein Kreuzungsversuch mit einer Überraschung.

Giovanni Dalmasso schuf Albarossa 1938. Lange wurde sie als Kreuzung aus Barbera und Nebbiolo beschrieben. Doch der verwendete Nebbiolo di Dronero war Chatus, eine andere Sorte. Die Universität von Kalifornien verweist auf die genetische Aufklärung von 2009. Ein vertrauter Name hatte die tatsächliche Elternschaft verdeckt.[2]

Im Monferrato bekommt sie Raum.

Beim Erzeuger Bava lässt sich ein konkretes Beispiel anschauen: In Cocconato stehen Albarossa-Reben auf einem warmen, nach Südwesten gerichteten Hang mit Ton und Kalk. Die Kellerei beschreibt daraus tief gefärbte, kräftig strukturierte Weine. Das ist eine einzelne Lage, die zeigt, wie viel Substanz in dieser Rebe stecken kann.[1]

Frucht und Gerbstoff wollen zusammenfinden.

Albarossa kann nach roter Frucht und Fruchtkompott duften. Ihre Kraft verlangt Aufmerksamkeit bei der Weinbereitung, damit die Gerbstoffe den Wein tragen. Bava lässt seine Ausführung im Stahl reifen: Viel Struktur setzt also nicht automatisch einen deutlichen Holzgeschmack voraus.[1]

Für einen Abend mit etwas Gehalt.

Unser Vorschlag: Risotto mit Pilzen, geschmortes Rind oder ein Stück gereifter Käse. Ein kräftiger Wein darf neben einem ebenso kräftigen Gericht stehen. Schau beim einzelnen Angebot nach Ausbau und Reife, wenn du lieber weiche Konturen oder mehr Griff im Glas hast.

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Dein Abend mit Albarossa.

Entdecke die aktuellen Angebote unserer Partner mit dieser belegten Rebsorte. Auch passende Cuvées können dazugehören.

Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.