REBEN VOLLER CHARAKTER

Morio-Muskat. Holunderblüte mit Schwung.

Eine feine Muskatnote, Zitrone oder Holunderblüte und eine lebendige Säure: Morio-Muskat hat seinen eigenen Duft im deutschen Weinberg.

Der Name nennt den Züchter und den Duft.

Peter Morio züchtete die Sorte 1928 am Geilweilerhof aus Silvaner und Gelbem Muskateller. Die typische Muskatnote und der Name ihres Züchters kamen in der Bezeichnung zusammen. Morio-Muskat ist damit eine eigene Rebsorte; der aromatische Name beschreibt keinen nachträglich mit Muskat gewürzten Wein.[1]

Frische gehört zu seinem Charakter.

Das Deutsche Weininstitut beschreibt die Muskatnote als angenehm und nicht übermäßig stark. Zitrone und Holunderblüte können hinzukommen. Die meist kräftige Säure setzt dazu einen frischen Gegenpol. Gerade dieses Zusammenspiel ist interessant, wenn du einen duftenden Weißwein suchst und neben seiner Frucht auch Spannung im Glas magst.[1]

Ein anspruchsvoller kleiner Bestand.

Sein buschiger Wuchs und die kompakte Traubenform machen Morio-Muskat im Anbau anspruchsvoll. Rechtzeitige Ernte und sorgfältige Kellerarbeit spielen eine Rolle. Seltenheit allein macht einen Wein nicht besser; hier erklärt sie aber, warum der Blick auf die konkrete Herkunft und den Erzeuger besonders lohnend sein kann.[2]

Etwas Süßes als Begleitung.

Für eine liebliche Morio-Muskat-Auslese nennt das Weininstitut eine Pfälzer Weinbrandcreme als Speisenidee. Das ist ein schönes Beispiel dafür, wie der Ausbau den passenden Moment bestimmt. Ein duftiger Sortenname sagt noch nicht, ob der Wein trocken, lieblich oder süß ausfällt.[1]

ZEIT FÜR EINEN GUTEN SCHLUCK

Morio-Muskat für deinen Abend.

Hier stehen Angebote unserer Partner mit belegtem Morio-Muskat. Die Auswahl kann auch Cuvées enthalten.

Dein Geschmack. Dein Wein.

Grenze die Auswahl ein. Die Rebsorte bleibt fest vorgegeben.